Heiße Ernte
Supersommer für viele Obstsorten
Joël Adam aus Kehlen hat einen eher „trockenen“ Bürojob. In seiner Freizeit zieht es ihn jedoch immer in die Natur – zum Ausgleich sozusagen. Die meiste Zeit verbringt der Familienvater in seinen „Bongerten“. Vier verschiedene Obstwiesen bewirtschaftet er inzwischen. Das ganze Jahr über hat er damit eine Menge zu tun. In seinen „Bongerten“ baut er hierzulande übliche Obstsorten wie etwa Äpfel, Zwetschgen, Pflaumen und Kirschen, aber auch exotische Sorten wie Nektarinen, Aprikosen oder auch Pfirsiche an. Mit der Ernte stellt seine Frau Caroline Van Langendonck Liköre und Brände her. Sie führt damit die Tradition der Familienbrennerei Adam fort, die schon seit 1907 besteht. Joël Adam kann der Hitzewelle der vergangenen Wochen viel Gutes abgewinnen. Schon die Kirschenernte sei fantastisch gewesen. Für die bevorstehende Mirabellenernte rechnet er mit einem ähnlichen Ergebnis. „Wir erwarten eine super Ernte. Die Bäume hängen voller Früchte“, freut sich der Familienvater. Die starke Sonneneinstrahlung hat, so erklärt er, zu einem hohen Öchslewert, also zu einen hohen Zuckergehalt geführt. Die Früchte sind dadurch außergewöhnlich aromatisch und geschmacksintensiv. Doch wie steht es konkret um die Apfelbäume? Leiden die Früchte an Sonnenbrand? Und was sagt Carlo Hein vom luxemburgischen Cidre-Produzenten Ramborn zu dem mediterranen Klima? Télécran hat nachgefragt.
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