Retro-Kult
Im Flipper-Fieber
Einen Finger links auf den kleinen Hebel, einen Finger rechts, los geht’s: Begleitet von viel Lichtblinken, dröhnenden Musik-Fanfaren und Gerappel schießt eine Stahlkugel über eine fantasievoll und sehr farbig gestaltete Spielfläche. Nur den Ball im Spiel halten, trotz aller labyrinthartigen Hindernisse, trotz all der Ablenkung durch Blinken und Lärmen in den Anzeigetafeln, darum geht es beim Flippern.

Steve Grettnich ist beim Spielen ganz in seinem Element: Vor ihm steht auf hohen Metallbeinen ein Exemplar genau jenes Automaten, der ihn als Neunjährigen im Urlaub an der belgischen Küste so magisch angezogen hatte. 1990 war dies, als der Junge sein ganzes Taschengeld in das damals brandneue Modell „Diner“ von der Herstellerfirma Williams steckte.

Drei Jahrzehnte später spielt Grettnich mit der gleichen Begeisterung an genau so einem Flipper in seinem Hobbyraum in Selscheid. Er hat sich seinen Kindheitstraum erfüllt und sofort mit dem ersten Gehalt einen ausrangierten Flipper gekauft. Er ist leidenschaftlicher Sammler, sowie auch Stefan Fettes, Helmut Demmel und Jean-Claude Ruhl. Mehr über ihre Begeisterung und die Geschichte der Flipper lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Télécran.
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