Wiltz auf neuen kulturellen Pfaden
Zwei, die sich trauen
Das Wiltzer Festival ist eine Institution mit langer Geschichte. 1953 ins Leben gerufen, hat es in den letzten Jahren eher durch schwindende Besucherzahlen und ein beachtliches finanzielles Defizit von sich reden gemacht. Früher, als es noch keine Konkurrenz durch Kulturinstitutionen wie Philharmonie, CAPE und Cube 521 gab, traten beim Festival Showgrößen wie Miles Davis und Herbie Hancock auf.

Die österreichische Kulturmanagerin Elvira Mittheis, die zuvor im CAPE und in der Abtei Neumünster für Marketing und Kommunikation zuständig war, ist seit Oktober als erste künstlerische Leiterin für das Programm des Festivals zuständig. Sie arbeitet dabei mit Marc Scheer zusammen, dem Kulturbeauftragten von „Coopérations“, einem Non-Profit-Unternehmen, das aus einer geschützten Werkstatt für Menschen mit Behinderung und dem Kulturzentrum „Prabbeli“ besteht. „Das ganze Kulturprogramm in Wiltz wird jetzt ein Facelift bekommen“, so Scheer.

Das Kultur-Doppel steht vor der Herausforderung, Wiltz mit frischen Ideen und idealerweise mit Eigenproduktionen von den anderen Kulturstätten der Region abzuheben. Wie das aussieht erfahren Sie im neuen Télécran.
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