Eichenprozessionsspinner
Störende Pilgerschar
Juckende Hautpartien, extreme Rötungen: Es sind die Brennhaare der Raupe, die das Tier im dritten Larvenstadium bildet und die durch das Nesselgift Thaumetopoein gesundheitsschädlich sind. Es kann bei Mensch und Tier eine allergische Reaktion hervorrufen. Auch Reizungen der Atemwege und der Augen sind nicht auszuschließen. Die Larven der Schmetterlingsart befallen, wie es der Name Eichenprozessionsspinner verrät, gerne Stil-, Trauben- und gelegentlich auch Roteichen.

Die Raupe besiedelt gerne Erholungs- und Siedlungsbereiche. Auch in diesem Jahr ist der Eichenprozessionsspinner wieder auf dem Vormarsch, sodass aktuell bereits mehrere Genehmigungen des Umweltministeriums an Gemeinden erteilt wurden, um mit einem Pestizid gegen die Raupe vorzugehen. Naturschutzvereinigungen wenden sich gegen das Vorgehen. Lea Bonblet, Direktorin von natur&ëmwelt und Mitglied des Netzwerks Ouni Pestiziden, kritisiert prinzipiell den Einsatz von Pestiziden, zumal, wie im Fall mit den Eichenprozessionsspinnern, „ein erfolgreicher selektiver Einsatz kaum möglich ist.“
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