Millionenschaden erwartet
Nach der Sintflut kommen die Kosten
Als am Morgen des 15. Juli das Wasser immer näher kommt, rechnen Manon Weis und ihre Familie aus Hinkel an der Sauer noch nicht mit dem, was da noch kommen sollte. Vorsichtshalber legen sie ein paar Sandsäcke aus. Doch die helfen nicht viel: Um 11 Uhr stehen sie im Erdgeschoss hüfthoch im Wasser. "Es ging so schnell, das war unvorstellbar. Und dann steht man da wie gelähmt und kann nicht mal ein paar Sachen retten", erinnert sie sich. Besonders die Geräusche sind ihr in Erinnerung geblieben: "Es war sehr laut. Das Wasser rauschte, es hat geknallt, überall sind Sachen geschwommen, der Kühlschrank ist umgefallen."

Die Haustüre war durch die Wassermassen versperrt, sie flüchteten in den Garten und brachten ihren Sohn zu Freunden. Das Wasser stieg noch bis zur dritten Stufe der Treppe in den ersten Stock. Dann ging es zurück. "Wir haben bis nachts um 3 Uhr den Schlamm rausgekehrt." Denn wenn dieser erst mal hart wird, kriegt man ihn kaum noch weg. Was bleibt, ist die Erinnerung und der materielle Schaden. Die Bilder und die Geräusche werden Familie Weis nicht vergessen, den Schaden schätzt Manon Weis auf etwa 40 000 Euro. Die vier Jahre alte Küche und das neue Ledersofa sind nur noch in Teilen oder gar nicht mehr nutzbar. Wer das zahlen wird, ist noch unklar.

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