Neue CPL-Direktorin Joke Van der Stricht
„Auf die Kompetenz kommt es an“
Bei vielen Menschen stellt sich ein mulmiges Gefühl ein, wenn sie das Centre pénitentiaire de Luxembourg (CPL) in Schrassig betreten. Und genauso macht sich bei ihnen ein Gefühl der Erleichterung breit, wenn sie es wieder verlassen. Das gilt umso mehr für jene, die unfreiwillig für eine Weile nach Schrassig kommen. Nach einem Gittertor eingerahmt von hohen Mauern folgt das Empfangsgebäude mit Ausweis- und Sicherheitskontrolle wie am Flughafen – mit dem Unterschied, dass hier niemand einen Urlaub antritt, wie der Wärter anmerkt. Gleich dahinter liegt das Verwaltungsgebäude mit den Büros der Direktorin und ihren Mitarbeitern.

Mit Joke Van der Stricht steht erstmals eine Frau an der Spitze des Gefängnisses. 2013 hat sie nach dem Studium in Schrassig angefangen, 2017 ist sie zur stellvertretenden Direktorin ernannt worden und seit Februar dieses Jahres ist sie nun Direktorin. Dass sie den Job zeit ihres Lebens macht, ficht die junge Frau nicht an: „Ich empfinde es in diesem Fall als Vorteil. Meine langjährige Erfahrung ist mir von Nutzen, weil es ein ganz besonderer Beruf auf einem ganz besonderen Gebiet ist. Es dauert lange, bis man weiß, wie ein Gefängnis funktioniert, und bis man die Zusammenhänge versteht.“

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