Fußball: Interview Jeff Strasser
„Unverantwortlich von der Uefa“
Von seiner ersten Covid-19-Impfung kommt Jeff Strasser zum Interview in den Mondorfer Park. Ein Großteil des Parks ist gesperrt, der Eichenprozessionsspinner hat sich ausgebreitet und muss entfernt werden. Also geht es in die andere Richtung, vorbei an einer großen Wiese, wo mal ein Freibad war - "Als Junge war ich im Sommer dort fast jeden Tag und habe auf der Wiese Fußball gespielt". Hin zu einem Spielplatz, auf dem auch eine Torwand steht. Der 46-Jährige kickt selbst zwar nur noch ab und zu – lieber hält er sich mit Radfahren und Laufen fit. Für den Fotografen schießt er aber ein paar Bälle Richtung Wand – und trifft.

Jeff Strasser, jetzt sind Sie frisch geimpft - haben Sie Ihre Tickets zur Europameisterschaft schon gebucht?
Nein, das nicht. Ich werde viele Spiele schauen, aber eher zuhause vor dem Fernseher. Meine Kinder wünschen sich zwar, ins Stadion zu gehen, wenn das spontan noch klappen sollte, dann nur mit dem Auto. Fliegen möchte ich momentan noch, so weit es geht, vermeiden. Selbst wenn ich geimpft bin, meine Kinder sind es nicht.

Die EM findet in elf Ländern statt. Nicht nur die Teams, auch die Fans werden zu den Spielorten fliegen. Was halten Sie davon?
Ich finde es von der Uefa unverantwortlich, das so auszutragen. Man weiß genau, dass die Fans reisen werden. Ich hätte mir gewünscht, dass die Uefa umplant und die EM in nur einem Land organisiert und somit auch das Reisen innerhalb dieses Landes limitiert. Das wäre sicher machbar gewesen. Ich verstehe das nicht und ich unterstütze das auch nicht und das ist auch ein Grund, warum ich wahrscheinlich nicht hinfahren werde.

Das ganze Interview lesen Sie im neuen Télécran.
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