Léon Linden
Ein Leben für den Rennsport
Fast surreal mutet die Szene an, als Léon Linden zu seiner Doppelgarage geht und das blaue Metalltor öffnet. Rechts steht ein geparkter Transporter, links zeichnen sich unter einem Laken die Konturen eines weiteren Fahrzeugs ab. Vorsichtig hebt Linden das Tuch an und zieht es behutsam ach hinten weg. Zuerst kommen ein dunkelblauer Frontflügel und eine spitze Nase zum Vorschein, danach profillose Rennreifen, ein Cockpit und ein Heckflügel mit der orangefarbenen Aufschrift „Linden Motorsport“: es ist sein Formel-3-Bolide. Léon Linden, der in Petingen wohnt, ist stolz auf sein Rennauto. Sehr stolz. Man muss ihn nicht lange bitten, dass er das Fahrzeug einmal in die Hofeinfahrt setzt. Rund 470 Kilogramm wiegt der Bolide, doch Linden schiebt ihn ganz alleine an. Diese Aktion kostet ihn zwar durchaus etwas Mühe, doch man merkt auch: Linden ist top in Form – mit seinen 81 (!) Jahren. Bei einer Körpergröße von 1,71 Meter bringt er nur 66 Kilo auf die Waage. „Und das bei einem Körperfettanteil von sieben Millimetern“, betont er. Dann geht er zurück ins Haus und zieht sich um. Für den Fototermin mit Télécran streift er seinen gelben Rennanzug über und schlüpft in schwarze Rennschuhe. Unter seinem Arm trägt er seinen weißen Helm. Linden folgt genau den Anweisungen des Fotografen – posiert voller Stolz, stellt sich mal hier, mal dort hin. Dann zieht er sich den Helm über und zwängt sich in das superenge Cockpit. Ein Glücksmoment für ihn. „Oh, was würde ich gerne wieder fahren“, schwelgt er in Erinnerungen und ergänzt: „Der Rennsport ist mein Leben, meine Passion.“ Wie Linden zum Motorsport kam, wo seine inzwischen rund 500 gewonnenen Pokale stehen und ob er nächstes Jahr wieder in sein Rennauto steigen wird, erfahren Sie im neuen Télécran.
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