Aberdeen
Silbergraue Granitstadt mit schwarzem Gold
Das Geschrei der Möwen macht einem unweigerlich bewusst, wie nahe das Meer ist. Auch wenn man beim Gang durch die historische Altstadt nichts von maritimem Flair spürt. Knapp drei Kilometer Luftlinie trennen Old Aberdeen vom gut fünf Kilometer langen Sandstrand und der Nordsee. Hier zeigt Schottlands drittgrößte Stadt gleichzeitig ein altes und ein junges Gesicht – in Form von historischen Gebäuden und Tausenden von Studenten. Das Gros der Prachtbauten in dem von Kopfsteinpflaster durchzogenen Viertel am Ufer des Don stammt aus dem 17. Jahrhundert. Herzstück des denkmalgeschützten Viertels bildet der ehrwürdige Gebäudekomplex der 1495 gegründeten Universität rund um das renommierte King's College. Nur einen Steinwurf entfernt erhebt sich die St. Machar's Cathedral, die als Wiege der Stadt gilt. Ganz warm ums Herz wird einem dafür beim Gang durch Footdee. Das schnuckelige Fischerdorf zwischen Strand und Hafen, im Volksmund schlicht „Fittie“ genannt, besteht aus charmanten kleinen Cottages und könnte mühelos als Kulisse für einen Historienfilm herhalten. Irgendwie symbolisieren die bunten Cottages den Wandel der Stadt von einer (granit-)grauen Maus zu einem aufstrebenden Stück Schottland mit langer Geschichte. Télécran nimmt Sie mit auf die Reise.
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