Die Helden der Krise
„Anerkennung als Antrieb“
Die Uniform macht den Unterschied: Werden in zahlreichen Supermärkten Menschen argwöhnisch beäugt, die viel oder oft einkaufen, ist dies bei den Pfadfindern nicht der Fall. Im Gegenteil, denn sie übernehmen vielerorts für ältere Personen den Einkauf, die sich nicht der Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus aussetzen wollen. Zu diesen Pfadfindern gehören auch die RaRo (Ranger Guides and Rover Scouts, Pfadfinder der Altersklasse von 17 bis 23 Jahren) der Lëtzebuerger Guiden a Scouten aus Beggen. „Vor zwei Wochen regte unser Verband an, dass die Pfadfinder das Einkaufen für gefährdete Personen übernehmen sollen. Ich fand das eine gute Idee und habe sofort bei anderen Scouts nachgefragt“, erzählt der 21-Jährige. Und so kann er auf weitere acht RaRo zählen.

Die älteren Personen melden sich bei ihm, er gibt dann Einkaufswünsche und Lieferzeit an die Gruppe weiter. Abwechselnd kauft eine der vier Zweiergruppen ein. Sie haben sich aufgeteilt, sodass eine Gruppe immer aus denselben beiden Pfadfindern besteht. Damit wollen sie verhindern, dass alle ausfallen, wenn jemand das Virus hätte. Mehr dazu im neuen Télécran.
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