Lehrstellen-Suche in der Pandemie
Wichtige Vorbereitung fehlt
Es könnte eine der Spätfolgen der Coronakrise sein: Eine im Mai nach dem Ende des Lockdowns durchgeführte Blitzumfrage der Chambre des Métiers bei ihren Mitgliedern ergab, dass 54 Prozent der Handwerksbetriebe weniger ausbilden wollen. „Ein solch starker Rückgang an abgeschlossenen Lehrlingsverträgen im Land würde bedeuten, dass es mittelfristig zwei Verlierer geben wird: zum einen die jungen Leute, die keinen Abschluss haben werden und zum anderen die Betriebe, die mit verstärktem Fachkräftemangel kämpfen müssten“, führt Tom Wirion, Generaldirektor der Handwerkskammer, aus.

„Die Antworten der Betriebe direkt nach dem Lockdown in den verschiedenen Handwerkssparten waren unterschiedlich“, analysiert Wirion das Luxemburger Ergebnis. „Die Umfrage spiegelte an sich die wirtschaftlich unterschiedliche Situation in den verschiedenen Sektoren wider“, so der Gene­raldirektor. Während so zum Beispiel das Baugewerbe, bei vollen Auftragsbüchern vor dem Lockdown, angab, mehr ausbilden zu wollen, zeigte die Ausbildungsbereitschaft im Lebensmittelhandwerk, im Bereich „soins à la personne (coiffure & esthétique)“ sowie in der Automechanik nach unten. Doch langsam hellt sich die Situation etwas auf. Mehr dazu im neuen Télécran.
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