Minister-Serie: Claude Turmes
Grüner Tee und eine Banane
Von der Haustür zum Zug, der ihn in die Hauptstadt bringt, sprintet Claude Turmes morgens in Diekirch in einer Minute, „oder auch mal in 50 Sekunden, wenn es sehr schnell gehen muss“. Ein eigenes Auto besitzt der überzeugte Umweltschützer und Bahn-Fahrer seit 1993 nicht mehr. Er leiht sich bei Bedarf einen Wagen aus, etwa die Elektro-Autos bei der CFL-Firma Flex. Aufgrund seiner positiven Erfahrungen ist er überzeugt, dass die Zukunft dem Carsharing gehört. Für die kurzen Wege nutzt Turmes, der als Minister Verantwortung für Energie, Landesplanung und Kreislaufwirtschaft trägt, Bus, Tram und gerne auch das Dienstrad. „Der Zug, kombiniert mit der Standseilbahn, die einen hoch zum Kirchberg bringt, ist auch eine super Sache, eine echte Verbesserung der Lebensqualität für die Einwohner aus dem Norden“, schwärmt Turmes vom gut abgestimmten Angebot des öffentlichen Transports, das Benutzer dadurch schneller ans Ziel bringe. Dass er so nah an den Gleisen wohne, sei klar ein Vorteil. Aber zwei Drittel der Bevölkerung, betont Turmes, lebten bereits im Umkreis von 500 Metern von einem Bahnhof. Dort, wo Busse den öffentlichen Verkehr gewährleisten, müssten sie auf Elektro-Betrieb bis 2030 umgestellt werden, „dann fahren alle gratis und klimafreundlich.” Lesen Sie mehr dazu diese Woche in der aktuellen Ausgabe des Télécran.
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