Monique Melsen
Die Frau mit der unverkennbaren Stimme
Einfach umwerfend, zum Brüllen komisch: Monique Melsen glänzte über Jahre hinweg bei den Auftritten von „Cabarenert“ in Paraderollen. Sei es als Großherzogin Maria Teresa, als Kult-Köchin Léa Linster oder als Europaabgeordnete Astrid Lulling: Wenn die Schauspielerin perfekt für die jeweilige Rolle gestylt auf die Bühne trat, tobte das Publikum bereits vor Vergnügen. Sogar Luc Frieden hat sie glaubhaft verkörpert. Was Perücken doch so alles möglich machen. Die Lust am Verkleiden hatte Monique Melsen, Jahrgang 1951, schon als Schülerin verspürt. Da trat die Schreinerstochter aus Niederfeulen, die im örtlichen Musikverein auch Saxofon spielte, gern im Schultheater auf. Keiner aus der Familie konnte damals ahnen, wie weit die kecke Kleine es musikalisch noch bringen würde. „Die haben mich damals bei Familienfeiern auf den Tisch gestellt und ich habe munter drauf los gesungen“, erinnert sich die Luxemburgerin amüsiert. „Ich bin die geborene Rampensau.“ Daher zückte sie nicht lange, als sie mit 15 Jahren in der Zeitung eine Anzeige entdeckte, in der Camillo Felgens Bruder Gilbert, Besitzer eines Plattenladens, Teilnehmer für einen Gesangswettbewerb auf der Schuberfouer suchte. Das Casting fand im damaligen „Pôle Nord“-Gebäude statt und Monique überzeugte alle auf Anhieb. Sie schaffte es ins Finale und wurde Fünfte mit dem Lied „Mein bunter Harlekin“. „Damals habe ich Blut geleckt“, verrät die Künstlerin. Lesen Sie mehr zu Frau Melsen in der nächsten Ausgabe von Télécran.
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