Mit dem Rad unterwegs in der Stadt Luxemburg
Praktisch oder gefährlich?
Radfahren ist im Kommen in Luxemburg – nicht nur als Freizeitsport, sondern zunehmend auch zur Fortbewegung im Alltag. Die Corona- Krise hat diesen Trend noch verstärkt, denn anders als in den öffentlichen Ver- kehrsmitteln liegt das Ansteckungsrisiko auf dem Fahrrad praktisch bei null. Dennoch steckt die „Radkultur“ in Luxemburg noch in den Anfängen – das zeigen meine eigenen Erfahrungen in der Hauptstadt. Es ist acht Uhr morgens, und ich schwinge mich wie an jedem Arbeitstag auf mein Rad, um von meinem Zuhause in Limpertsberg nach Gasperich ins Büro zu fahren.

Mein Ausgangspunkt ist die Belle-Vue. Die kleine Straße ist ein beliebter Schleichweg für Berufspendler und ist gerade morgens in Richtung Stadt viel befahren. Schon am Ende der Rue des Roses, als ich rechts in die Rue des Glacis einbiege, beginnt es zu stauen. Doch mit dem Rad fahre ich einfach an der Kolonne aus Autos und Bussen vorbei. Die Ampel an der Kreuzung Allée Scheffer/Avenue Victor Hugo ist gerade rot, doch ein frecher Radfahrer fährt ungerührt an mir vorbei über die Kreuzung, wo gerade kein Verkehr kreuzt. Ich bin etwas konsterniert. Die Ampel wird grün, und beim Linksabbiegen passe ich auf, das mich kein geradeaus fahrendes Auto schneidet. Gerade Busse und Last- wagen übersehen leicht einen Radfahrer.
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