Verhaltene Freude bei den Gastronomen
Nach dem Lockdown
Die Luxemburger Gastronomie darf seit dem 29. Mai wieder Gäste empfangen und nicht nur außer Haus liefern. Schon seit dem 27. Mai können Besucher auf Terrassen im Freien bewirtet werden. Doch die Freude bei den Gastronomen ist noch verhalten. Denn der Blick in halbleere, steril anmutende Lokale wirkt nicht unbedingt einladend. „Die Angst vor dem Virus wird sicherlich noch lange mit am Tisch sitzen“, formuliert es ein Gastwirt und bringt damit auch eine gewisse Existenzangst zum Ausdruck. Die Öffnung der Gastronomiebetriebe kam Ende Mai schneller, als es sich mancher wünschte.

Und die Auflagen sind streng. Es gilt ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Tischen. Kann dieser nicht eingehalten werden, müssen Trennwände aufgestellt werden. An einem Tisch dürfen nicht mehr als vier Personen Platz nehmen. „Und unsere Küche sieht aus wie ein OP-Saal!“, so Pascale Reuter Geraets. Die 31-Jährige widmet sich in zweiter Generation dem Betrieb des Restaurants Veiner Stuff in Vianden. Der Schwerpunkt liegt auf der Ausrichtung von Familienfesten, Buffets oder größeren Veranstaltungen außer Haus, beziehungsweise kleineren Festen im Restaurant. Die Wochenenden waren bis November 2020 ausgebucht, „nun bleiben uns nur noch zehn Aufträge bis Jahresende.“
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