Handwerk hat goldenen Boden
Alexa Ballmann übernimmt „Jonk Handwierk“
Nicht der Staat, nicht die Banken, sondern das Handwerk ist der größte Arbeitgeber des Landes. Tatsächlich verdienen in Luxemburg derzeit mehr als 95 000 Menschen ihr Brot mit den Händen, verteilt auf knapp 7 450 Unternehmen. Allein im letzten Jahr wurden 160 neue Handwerksbetriebe gegründet, während 3 200 neue Arbeitsplätze geschaffen wurden. Das Jobangebot stimmt also. Nur mit der Nachfrage, da hakt es noch: „Wir haben ein Nachwuchsproblem“, bestätigt Alexa Ballmann. Ein großes Geheimnis verrät die neue Präsidentin von „Jonk Handwierk“ damit aber nicht. Auch andere Berufsvertreter werden nicht müde, auf die diesbezüglichen Schwierigkeiten der Branche hinzuweisen – und das schon seit Jahren. Am Interesse soll es wahrlich nicht liegen. Vielmehr scheint es an der Auffassung zu liegen, die den Handwerksberufen immer noch entgegen gebracht wird. „Wir haben ein klares Nachwuchsproblem“, unterstreicht die junge Unternehmerin abermals. „Doch nicht, weil es zu wenig Interessenten gibt, sondern weil es an qualifizierten Kandidaten mangelt.“ Tatsächlich werden die Jugendlichen oft in einen Ausbildungsweg gedrückt, der nicht ihren Fähigkeiten entspricht. So sei es immer noch ein öffentlicher Trugschluss, dass junge Menschen, die in der Schule scheitern, im Handwerk besser aufgehoben seien. Doch die 34-jährige Kosmetikerin warnt vor dieser Verallgemeinerung: „Das Bildungsniveau tut hier nichts zur Sache.“ Ob man das Handwerk fördern kann, erfahren Sie im neuen Télécran.
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