Sportunterricht in der Schule
An der Bestnote vorbei
Luca ist ein Perfektionist. Zum fünften Mal läuft er auf das Doppelminitrampolin zu und versucht, einen Rückwärtssalto zu schlagen. Nach vier erfolglosen Versuchen schafft er es dieses Mal ohne Wackler auf beiden Füßen zu landen. Der 18-Jährige freut sich kurz, bleibt aber konzentriert. Er geht zurück zum Trampolin und gibt Klassenkameradin Noemie ein Zeichen. Seinen nächsten Versuch filmt diese mit ihrer GoPro-Kamera und schneidet später daraus ein Youtube-Video. Mit traditionellem Sportunterricht haben die Kurse von Thierry Krieps nichts zu tun. Der Sportlehrer im Atert Lycée will seine Schüler mit innovativen Ideen begeistern. Und das gelingt ihm auch. Die Mehrheit der Jugendlichen kommt gerne zu seinem Unterricht.

Er erklärt sich dies unter anderem mit dem Willen der Schüler, sich im rigiden Schulalltag auch mal auszutoben. „Bei den intellektuellen Fächern müssen die Schüler ruhig sitzen und sich ständig konzentrieren. Im Sportunterricht können sie ihrer Energie freien Lauf lassen und auf dem Trampolin springen oder auch mal einem Ball hinterherlaufen“, erläutert der Lehrer. Den Schulsport als reinen Spaßunterricht abzustempeln, wäre jedoch ein Fehler. Gleich mehrere Studien belegen den positiven Einfluss dieses Faches auf den schulischen Erfolg. Zu einer guten Bildung gehört der Sportunterricht einfach dazu. Wie die Lehrer damit umgehen und vor welchen Herausforderungen sie stehen, lesen Sie in der Télécran-Titelgeschichte.
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