Notfallpläne für Gemeinden
Was wäre, wenn...
Aus dem Wasserhahn fallen nur noch ein paar Tropfen, die Bürgersteige sind zugemüllt und Strom gibt es tagsüber bloß stunden- weise: Brechen öffentliche Verwaltungen und Dienstleistungen zusammen, drohen schnell unhaltbare Zustände und Chaos. Demnach sind Corona-Zeiten nicht nur ein Stresstest für Gesundheitssystem, Armee, Polizei und CGDIS, sondern ebenfalls für systemrelevante Versorgungsdienste rund um Strom, Wasser, Müllabfuhr oder Abwasserklärung. Daher müssen in Notzeiten die kommunalen Verwaltungen funktionieren, besonders da Luxemburg neben den nationalen Instanzen nur die Gemeinden (und deren Syndikate) als administrative Ebene kennt. Und so stellt sich jeder die Frage, wie es in diesen Bereichen im Großherzogtum aussieht?

Sind diese im Corona-Modus im Rahmen eventueller Notfallpläne garantiert? „Wir versuchen als Verwaltung, un- seren Betrieb so gut wie möglich für den Bürger aufrechtzuerhalten“, sagt Jean-Paul Lickes, Direktor des Wasserwirtschaftsamts. Man habe „die absolut prioritären Missionen identifiziert und so gut es geht mit den nötigen Personalressourcen ver- doppelt. Dies beinhaltet neben der IT-Infrastruktur auch wichtige Aufgaben wie Trinkwasserüberwachung mit Laboranalytik und natürlich Hilfestellung im Notfall, unsere 24/24-Hotline bei Verschmutzungen und Unfällen oder den Hochwasser- dienst.“ Auch sei eine Kontaktaufnahme weiter über Mail und auch Telefon möglich, bekräftigt der Direktor. Weitere Details in unserer neuen Ausgabe.
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