Gefahr für Fichtenwälder
Kleiner Käfer – großer Schaden
Sie sehen ja irgendwie ganz niedlich aus, die winzig-kleinen Borkenkäfer mit ihrem dunkelbraun glänzenden Panzer. Doch dieser Eindruck täuscht, denn sie fressen sich durch Fichtenwälder und bringt diese in große Gefahr. Borkenkäfer zerstören die Wasser- und Nährstoffleitbahnen der Fichten, sodass diese absterben. Die sehr warmen und vor allem trockenen Monate des vergangenen Jahres und die vereinzelten Stürme haben zu einer Massenvermehrung und starken Ausbreitung des Schädlings geführt. “Die Bedingungen waren für den Borkenkäfer optimal”, resümiert Diplom-Forstwirtin Elisabeth Freymann von der Naturverwaltung. Der Borkenkäfer ist ein winterfestes, hartnäckiges Insekt, dem Frost nicht wirklich etwas ausmacht. Er überwintert in allen Entwicklungsstadien entweder unter der Rinde befallener Bäume oder als Käfer in der Bodenstreu. Zur Vermehrung bohren die männlichen Käfer Gänge unter die Rinde beziehungsweise in das Holz. Diese charakteristischen Brutgänge werden auch Rammelkammern genannt. Dort erfolgt die Befruchtung und später auch die Eiablage der Weibchen. Die Larven ernähren sich in den saftführenden Schichten des Baumes, wodurch die Saft- und Lebensader des Baumes zerstört wird. Die Folge: Der Baum stirbt ab. Normalerweise, sozusagen als natürliche Abwehrreaktion, bilden vitale Fichten genügend Harz, mit dem sie den Befall der Schädlinge abwehren können. Doch bei vorgeschädigten oder etwa durch Trockenheit geschwächten Bäumen kann nicht genug Harz produziert werden. Wieviel Schaden der Borkenkäfer bereits angerichtet hat und womit Experten in diesem Jahr rechnen, lesen Sie im neuen Télécran.
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