Menster Quetschekiermes
Ein Dorf sieht lila
Wenn die Tage wieder kürzer werden, der Sommer langsam in den Herbst übergeht, wenn in Grevenmacher die Weinkönigin gekrönt wird und entlang der Mosel die Rieslingkönigin zum gleichnamigen Open lädt, wenn an den Luxemburger Hängen die Bäume ihre Früchte wieder preis geben… dann werden in Mensdorf die Kupferkessel angeheizt. Wer an den vergangenen Wochenenden durch die beschauliche Ortschaft im Hinterland der Luxemburger Mosel fuhr oder ging, dem wird der süß-herbe Duft kochender Zwetschgen nicht entgangen sein. Ein kurzer Platzregen zieht an diesem Samstagabend über Mensdorf, doch dem angeregten Geplauder im Hof des Kulturzentrums tun die Tropfen keinen Abbruch. „Am Bau“, wie der schmucke, vor kurzem erst renovierte Gebäudekomplex im Ortsjargon genannt wird, haben sich wieder etliche Freiwillige eingefunden, um die Zwetschgen zu entkernen, die am nächsten Tag in drei Kupferkesseln zu leckerem Kraut verarbeitet werden sollen. Jeweils 900 Kilogramm wandern hier an vier Wochenenden durch fleißige Hände. Das sind mehr als 3,5 Tonnen Zwetschgen, die jährlich bei der „Menster Quetschekiermes“ in Form von leckerem Kraut an die Besucher gebracht werden. Was noch vorbereitet werden muss, dass die „Quetschekiermes“ ein Erfolg wird, lesen Sie im neuen Télécran.
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