Streit um Direktorenposten
„Unsere Schulen sind keine
Wirtschaftsunternehmen“
Wer kann sich in Zukunft Hoffnung auf einen freien Direktorensessel in den Fachschulen machen? Welche Voraussetzungen müssen die Bewerber mitbringen, um eine der spezialisierten Schulen führen zu können? Gemäß dem Sprichwort „Ein Blick ins Gesetz erleichtert die (Rechts-)Findung“ legte Bildungsminister Meisch seinen Gesetzvorschlag vor, um die neuen Modalitäten vorzustellen. So sollen sich, nach dem Willen der Dreierkoalition, diese Schulführungsposten jetzt ebenfalls Quereinsteigern ohne fachliche Qualifikation im Bildungswesen eröffnen.

Eine Idee, die von den Lehrergewerkschaften als „bodenloser Affront“ bezeichnet wird. Die Regierung versuche, unter dem Schutzmantel der Pandemie, im Eilverfahren still und heimlich eine äußerst zweifelhafte Reform durchzupeitschen, obwohl kein triftiger Grund für ein solches Vorgehen vorliege. „Das aktuelle System ist nicht perfekt, aber es funktioniert“, sagt Gilles Everling, Präsident der Association des Professeurs de I'Enseignement Secondaire et Supérieur du Grand-Duché de Luxembourg (APESS). Mehr zum Thema im neuen Télécran.
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