Dirty Dancing in der Rockhal
Liebe, Tanz und Leidenschaft
Bis heute können selbst die Jüngeren ganze Textpassagen mitsprechen und den Titelsong „Time Of My Life” mitsingen. Die neue deutsche Bühnenversion von Dirty Dancing profitiert von dieser anhaltenden Begeisterung. Die Handlung der Tanzshow orientiert sich in ihren Grundzügen am Film: Während eines Familienurlaubs in einem noblen Resort im Sommer 1963 verliebt sich die idealistische Bürgerstochter Frances „Baby“ Houseman in den draufgängerischen Tanzlehrer Johnny Castle. Schauspielerisch harmonieren die beiden Musical-Hauptdarsteller Máté Gyenei und Anna-Louise Weihrauch perfekt miteinander. In der Tanzshow sind alle bekannten Szenen mit den einprägsamsten Zitaten wie „Mein Baby gehört zu mir“ zu sehen, auch die Musik hält sich eng an das Original.

Aber es gibt auch einige Veränderungen: Die US-amerikanische Schriftstellerin Eleanor Bergstein hat für die Bühnenversion den historischen und politischen Kontext stärker hervorgehoben. So streiten Baby und Johnny über ihre unterschiedlichen Einstellungen zu sozialem Engagement. Anders als bei einem klassischen Musical sind in dieser Produktion Gesangs- und Tanzrollen getrennt. Die Macher betonen immer wieder, dass es sich nicht um ein Musical, sondern um eine Tanzshow handelt. Wie diese beim Publikum ankommt, erfahren Sie diese Woche im Télécran. Für die Vorstellung am 9. Januar in der Rockhal verlost Télécran Eintrittskarten. Mehr zum Gewinnspiel in der aktuellen Ausgabe.
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