Zeitzeugin 2. Weltkrieg
„Die Erinnerungskultur wird aufhören“
Manchmal, mitten in der Nacht, kehrt der Krieg zurück. Wenn Maisy Ginter-Bonichaux schläft, ihre Gedanken eigene Wege gehen und tief ihren Erinnerungen wühlen. „Ich träume noch oft, dass ich verfolgt werde“, erzählt die 95-Jährige, während sie am Esszimmertisch ihrer kleinen gemütlichen Wohnung in Petingen sitzt. An den Wänden hängen Erinnerungen an gute Zeiten. Bilder und Fotos, die von ihrer Familie und ihren Reisen um die ganze Welt erzählen. Auf dem Tisch vor ihr aber stapeln sich Erinnerungen an harte Zeiten. Fotos und Dokumente, die sonst in einem Ordner verstaut in Schubladen lagern. Sie erzählen Geschichten, die Maisy Ginter-Bonichaux tatsächlich erlebt hat, auch wenn sie ihr manchmal wie ein böser Albtraum erscheinen. Die Frau mit den wachen blauen Augen ist eine der letzten Luxemburger Überlebenden des Zweiten Weltkriegs, die die schwarz-weiß-Fotos mit lebendigen Erinnerungen füllen kann. Als Vizevorsitzende der „Fédération des enrôlés de Force“ und Mitglied des „Comité pour la mémoire de la Deuxième Guerre mondiale“ setzt sich sich dafür ein, dass diese Erinnerungen nicht verloren gehen. „Das ist wichtig, gerade in Zeiten wie diesen.“ Was die Zeitzeugin Télécran erzählt hat, erfahren Sie in der neuen Ausgabe!
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