Das Somalisa Camp im Hwange-Nationalpark
Auf Tuchfühlung mit Dickhäutern
Das Somalisa Camp im Hwange-Nationalpark ist ein Platz wie gemalt: In der lichten Grassavanne um das Camp äsen Impala-Antilopen, Kudus, Springböcke, Büffel, Giraffen und Elefanten. Auch alle großen Raubkatzen finden sich hier. 2007 eröffnete der Simbabwer Beks Ndlovu auf einer Konzession im Park das Camp mit allem erdenklichen Komfort: blitzsaubere Canvas-Zelte, fließend Warm- und Kaltwasser, eine grandiose Aussichtsterrasse und einen Swimmingpool, der gerade in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober für Abkühlung sorgt.

Diesen musste Ndlovu indes schnell wieder räumen. Nur wenige Wochen nach der Eröffnung hatten Elefanten ihn übernommen. "Die Tiere ziehen wie der Mensch frisches Wasser vor. Je schlammiger die natürlichen Wasserstellen im Park in der Trockenzeit werden, desto mehr Elefanten treffen bei uns ein", sagt Ndlovu. Der Lodge-Betreiber überließ den Tieren den Pool schließlich.

Mensch und Tier erfrischen sich seitdem allerdings nicht mehr im selben Wasser, das wäre zu gefährlich. Stattdessen baute Ndlovu ein neues Becken für seine Gäste – leicht erhöht, mit Blick auf den kaum acht Meter entfernten Elefantenpool. Lesen Sie mehr über die ungewöhnliche Geschichte im neuen Télécran.
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