Corona lähmt Kreuzfahrt
Immer mehr Schiffsreisen werden abgesagt
In den Köpfen Luxemburger Urlauber ist das Corona-Virus längst angekommen. „Vor wenigen Tagen stornierten zwei Luxemburger aus Angst vor einer Ausbreitung der Krankheit eine Kreuzfahrt, die im Sommer durchs Mittelmeer führen wird,“ berichtet David Lentz vom Luxemburger Kreuzfahrtenveranstalter Neptun Cruises aus Esch/Alzette. Die beiden Kunden wollten kein Risiko eingehen und entschieden bereits Anfang Februar, auf die gebuchte Kreuzfahrt zu verzichten, obwohl das Mittelmeer weit von China entfernt ist.

Weltweit bereitet das Corona-Virus der Tourismusbranche immer größere Sorgen. Besonders hart trifft es in diesen Wochen Reedereien und die Veranstalter von Kreuzfahrten. Die Nachfrage nach Schiffsreisen in den asiatischen Raum sei innerhalb weniger Wochen nahezu völlig zum Erliegen gekommen, bestätigt am 18. Februar nicht nur David Lentz, sondern auch Marc Barnich von Cruisopolis aus Merl. Wenige Stunden später verlassen in Japan die ersten von rund 3000 Passagieren das Kreuzfahrtschiff „Diamond Princess“. Dieses Schiff war zum Symbol des Problems geworden – wegen der neuen Lungenkrankheit hatten die Passagiere 20 Tage lang an Bord in Quarantäne bleiben müssen.
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