MDR
  • DRAMA
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KLEMPERER - EIN LEBEN IN DEUTSCHLAND
HURRA, ICH LEBE / DIE HEITERKEIT DES HERZENS
Serie
Regie: Kai Wessel.
Drehbuch: Peter Steinbach.
DISTRIBUTION
  • Matthias HabichVictor Klemperer
  • Dagmar ManzelEva Klemperer
  • Helmut StaussHarry Dember
  • Teresa HarderAgnes Dember
  • Hildegard AlexFrau Libeskind
  • Kathrin AngererLore Libeskind
Hurra, ich lebe. Dresden 1933. Das Straßenbild der Stadt wird zunehmend bestimmt von Boykott-Aufrufen gegen jüdische Geschäfte. Dennoch verfolgen Victor und Eva Klemperer hartnäckig ihren Traum vom Haus im Grünen und lassen sich davon auch nicht abbringen, als Victor Klemperer zunehmend Repressalien an der Hochschule ausgesetzt wird. Außerdem wird der für den Hausbau dringend benötigte Kredit nicht bewilligt. Hilfe in der Not bieten Freunde. Ellen und Heinrich Feller bieten den Klemperers ein privates Darlehen. An ihrem Hochzeitstag wird den Klemperers die Summe überreicht. In die Freude mischt sich jedoch Trauer: Harry und Agnes Dember, enge Freunde von Fellers und Klemperers, werden Deutschland verlassen. Victor Klemperer jedoch denkt nicht daran zu emigrieren. Er baut das Häuschen fertig und macht sogar den Führerschein. Er kauft ein Auto und erfreut sich, trotz der Allgegenwart der Nazis, seiner neuen Mobilität. Sonja, eine junge Frau mit feuerrotem Haar, wird Dienstmädchen bei den Klemperers. Aber all dies täuscht nicht darüber hinweg, dass es einsam wird um Victor und Eva, denn weitere jüdische Familien aus ihrem Bekanntenkreis verlassen Deutschland. Die Heiterkeit des Herzens. Dank des Darlehens von Ellen Wengler haben die Klemperers es geschafft: Das Häuschen in Dölzschen steht, sie ziehen um. Fräulein Sonja, die junge Frau mit den feuerroten Haaren, ist tatsächlich Dienstmädchen bei Victor und Eva geworden. Sonja ist ein echter Glücksfall: geradeheraus, tüchtig und resolut. Mit den Nazis hat sie nichts am Hut, wie sie offen gesteht. Und ebensowenig mit Heinrich Wengler, der reichlich ungeschickt bei Sonja zu landen versucht. Trotz der Allgegenwart der Nazis lebt Victor Klemperer relativ unbehelligt. Noch hat er sein Hochschulamt - wenn auch nur eine Studentin: Lore Libeskind, die Tochter von Klemperers Zahnarzt. Sie nennt sich ganz unbekümmert seine «Quotenjüdin». Klemperer ahnt, dass die Zeiten schlechter werden. Dennoch - oder gerade deswegen - erfüllt er sich einen Traum: Bei Müller, dem ehemaligen Tagelöhner, der mit Hilfe der Nazis zu einer Fahrschule gekommen ist, macht Victor Klemperer den Führerschein und kauft sich ein Auto. Auch wenn sie Geld- und Zukunftssorgen drücken - die neue Mobilität macht die Klemperers glücklich. Aber es wird allmählich einsam um Victor und Eva: Die Dembers sind bereits ausgereist, Zahnarzt Libeskind will sich mit seiner Familie nach Liverpool in Sicherheit bringen. Victor Klemperer jedoch bleibt stur. Er ist ein «national eingestellter Deutscher», ein ehemaliger Frontkämpfer. Auswandern kommt für ihn nicht in Frage
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