ARTE
  • DOKUMENTATION
23:35
00:30
WIR SIND FRANZOSEN! MUSLIME IN FRANKREICH
VOM PRIVATEN ZUM ÖFFENTLICHEN
Dokumentation
Regie: Romain Icard.
Welche Beziehung haben die Franzosen zum Islam? Und wie wird der Islam in Frankreich seit dem Terroranschlag auf «Charlie Hebdo» im Jahr 2015 gelebt? Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet die Ergebnisse einer Ipsos-Umfrage, an der rund 1.500 muslimische und nicht-muslimische Franzosen teilnahmen. Die repräsentativ ausgewählten Teilnehmer wurden zu ihrem Verhältnis zur Religion, zum Laizismus und zum Staat befragt. Die Resultate werden von muslimischen Bürgern, Imamen, Islamwissenschaftlern, Soziologen und Philosophen erörtert. Daraus entsteht ein differenziertes Gesamtbild des Islams in der französischen Gesellschaft - fern der medialen Debatten, die zunehmend von der Angst vor einer «fortschreitenden Islamisierung» und vor religiöser Radikalisierung bestimmt werden
Seit den Terroranschlägen von 2015 erfährt der der Islam, der in Frankreich bislang als Privatsache galt, gewaltige mediale Beachtung und wird zur öffentlichen Angelegenheit. Welche Beziehung haben die Franzosen heute zum Islam? Und wie wird der Islam in Frankreich gelebt? Ist Frankreich multikulti? Und fühlen sich die Muslime zur französischen Gesellschaft zugehörig? Die zweiteilige Dokumentation beleuchtet die Ergebnisse einer Ipsos-Umfrage, an der rund 1.500 muslimische und nicht-muslimische Franzosen teilnahmen. Im zweiten Teil der Dokumentation geht es vor allem um die stigmatisierenden und spaltenden Vereinfachungen in den gegenwärtigen Debatten und um die tatsächlichen Spannungen in der französischen Gesellschaft. Die Protagonisten nehmen zu der Aufforderung an die muslimischen Franzosen Stellung, dass sie die Dschihadisten öffentlich verdammen sollen. Sie erklären ihre Beziehung zu den Slogans «Ich bin nicht Charlie!» und «Nicht in meinem Namen!». Außerdem sprechen sie über das Bild des IS sowie die Entwicklung des Salafismus in Frankreich
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