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FAKT IST!
VOLKSJAMMER STATT VOLKSKAMMER - WARUM DIE OSTDEUTSCHEN IMMER NOCH KLAGEN
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Auch 30 Jahre nach dem Fall der Mauer ist noch immer kein gesamtdeutsches Gefühl vorhanden. Woran liegt das? «Bis heute sind Ostdeutsche die arme Verwandtschaft des Westens.» So beschreibt die taz-Journalistin und Buchautorin Anja Maier ihr Gefühl, nicht richtig dazuzugehören. «Die Unterscheidungen zwischen Ost und West spielen in der Lebenswirklichkeit der Menschen eine viel kleinere Rolle, als Medien, Wissenschaft und Politik mitunter glauben machen», hält der Ostbeauftragte der Bundesregierung Christian Hirte dagegen. Sowieso ist er überzeugt: «Wenn man alle Umstände zusammennimmt, dann ist die Lebensqualität im Osten mindestens genauso hoch wie im Westen.» Der Soziologe Dr. Peter Krause vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung Berlin bescheinigt dem Osten größere gesellschaftliche Spannungen aufgrund von Ängsten, die zu einer allgemein geringeren Zufriedenheit führten. Seit Jahren arbeitet er am Sozio-oekonomischen Panel mit, das bundesweit die Lebenszufriedenheit der Menschen abfragt. Was sind die Bereiche, in denen es immer noch große Unterschiede zwischen Ost- und Westbürgern gibt? Was müsste sich ändern, damit Ostdeutsche sich nicht länger benachteiligt fühlen? Die Moderatoren Dr. Andreas Menzel und Lars Sänger diskutieren unter anderen mit einem ehemaligen Grenzsoldaten, einer Getränkehändlerin, einer Unternehmerin, einer Buchautorin, einem Soziologen, einer Journalistin und einem Politiker
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