ARTE
  • KRIEG
22:55
00:20
ANGST
Spielfilm
Regie: Damien Odoul.
Drehbuch: Gabriel Chevallier, Damien Odoul.
DISTRIBUTION
  • Pierre Martial GaillardNègre
  • Théo ChazalThéophile
  • Eliott MargueronBertrand
  • Frédéric BuffarasLespinasse
  • Charles JosseFouchet
  • Aniouta MaïdelMarguerite
  • Nino RocherGabriel
  • Jonathan Jimeno Romera
  • Miro Lacasse
Frankreich 1914. Der 19-jährige Gabriel und seine Freunde melden sich freiwillig zum Krieg. Für sie ist das alles ein großes Abenteuer, bis sie die Realität an der Front erleben und alle Neugier und Vorfreude von reiner Angst erstickt werden. Um sich ein Stück Menschlichkeit zu bewahren, teilt Gabriel seine Erfahrungen mit seiner Freundin Marguerite, der er regelmäßig Briefe schreibt. Lange ist die Liebe zu ihr das einzige, was ihn bei Verstand hält. Bis der Krieg zu Ende ist und dem erbarmungslosen Wüten eine Stille folgt, die fast noch schwerer zu ertragen ist: Die Stille der Sinnlosigkeit
Frankreich 1914. Der 19-jährige Gabriel und seine Freunde Bertrand und Théophile melden sich freiwillig zum Krieg. Die jungen Männer sind voller Neugier und Vorfreude, für sie ist das alles ein großes Abenteuer, bis sie die Realität des brutalen Schlachtens an der Front einholt. Théophile und Bertrand fallen dem Krieg zum Opfer - der eine wird wahnsinnig, der andere stirbt auf dem Schlachtfeld und Gabriel versucht zwischen all der Desillusion, dem Hass und der Verzweiflung in den Schützengräben nicht den Verstand zu verlieren. «Ich wurde von diesem Krieg angezogen. Heute speie ich ihn aus», schreibt er seiner Freundin Marguerite in einem seiner vielen Briefe, die lange sein einziger Anker zu seinem vorherigen Leben sind. Ein Leben, das ihm immer und immer fremder wird, bis er es schließlich aufgibt: «Dieser Krieg hat alles in mir verbrannt. Wie könntest Du mich so lieben?». Zu grausam sind die Erfahrungen, zu surreal die Bilder und zu absurd der Gedanke nach all dem jemals wieder ein «normales» Leben zu führen. Denn auch wenn Gabriel noch am Leben ist, der Krieg hat sich ihn bereits einverleibt. Tag um Tag ringt er mit dem Tod, vier Jahre auf dem Schlachtfeld, vier Jahre umgeben von Leid, Dreck und Kadavern, von Angst und Wut und dann ist er da, der langersehnte «Frieden». Doch für Gabriel ist dies der blanke Hohn: «Das Wort Sieg hat keinen Sinn mehr»
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