ARTE
  • DOKUMENTATION
22:00
23:30
DIE SIEBEN LEBEN DES ELVIS PRESLEY
Spielfilm
Regie: David Upshal.
Unverfälscht und rebellisch: Elvis alias der «King» war in der Nachkriegszeit die absolute Ikone der beginnenden Popkultur. Er prägte den Rock 'n' Roll als erste reine Jugendkultur maßgeblich mit; viele seiner Songs wie «Jailhouse Rock», «In the Ghetto» oder «Love Me Tender» wurden zu echten Evergreens. Die Dokumentation zeichnet anhand von umfangreichem Archivmaterial ein hautnahes Porträt von Elvis Aaron Presley (1935-1977) aus der Sicht seiner künstlerischen und persönlichen Wegbegleiter
Mit «Jailhouse Rock», «In the Ghetto» oder «Love Me Tender» hat Elvis Presley Musikgeschichte geschrieben. Bis heute ist er der King of Rock 'n' Roll, eine unvergängliche Ikone der Popkultur. Presley wurde in Tupelo im US-Bundesstaat Mississippi als Sohn eines Gelegenheitsarbeiters und einer Näherin in ärmlichen Verhältnissen geboren. Als er zehn Jahre alt wurde, schenkten ihm die Eltern statt des erhofften Fahrrads eine Gitarre. Die Familie wohnte trotz strenger Rassentrennungsgesetze zeitweise in einem Stadtviertel Tupelos, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft viele Afroamerikaner lebten. Als Evis' Familie nach Memphis gezogen war, kam er in der East Trigg Baptist Church in Kontakt mit Gospelmusik und machte heimliche Ausflüge in die Beale Street - bekannt für ihre Bars, Bordelle und Kneipen für Afroamerikaner. Bei seinem allerersten öffentlichen Auftritt sang Elvis «Old Shep» bei der jährlichen Landwirtschaftsausstellung von Mississippi im Oktober 1945. 1954 erscheint mit «That's All Right» seine erste erfolgreiche Platte. Sein Song «Heartbreak Hotel» katapultierte ihn 1956 ins brandneue Medium Fernsehen; er schoss direkt auf Platz eins der Charts und blieb dort sieben Wochen lang. Presley wird im Laufe seiner Karriere in mehr als 30 Filmen mitspielen, mit drei Grammys ausgezeichnet werden und insgesamt mehr als eine Milliarde Platten verkaufen. Nach seinem Tod wird er dreimal so viele Platten verkaufen wie zu Lebzeiten. Die Dokumentation folgt den Etappen von Elvis' Laufbahn von der schwierigen Südstaaten-Kindheit während der Wirtschaftskrise über seinen rasanten Aufstieg zum internationalen Megastar und die verheerenden Jahre unablässiger Auftritte in Las Vegas - über 600 Konzerte zwischen 1969 und 1976 - bis hin zum Einbruch seiner Karriere und dem tragischen Tod im August 1977. Er starb mit nur 42 Jahren an Herzversagen in Folge von Fettsucht und jahrelangem Medikamentenmissbrauch. Archivaufnahmen und Erinnerungen von Weggefährten betten die Figur des King in ihren historischen Zusammenhang: So prägte der frühe Kontakt mit der afroamerikanischen Kultur Presleys Werk entscheidend. Die Mischung aus weißer Country-Musik und schwarzem Rhythm and Blues war völlig neu und sollte die Musikwelt für immer verändern
Filmtipps des Tages
Disneys Eine Weihnachtsgeschi... auf SAT 1 um 20:15
Lara Croft: Tomb Raider auf TELE 5 um 20:15