WDR
  • DOKUMENTATION
23:25
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DER KANZLERSPION
DAS DOPPELLEBEN DES GÜNTER GUILLAUME
Dokumentation
Regie: Gabriele Denecke.
Mit der Verhaftung am 24. April 1974 endete das Doppelleben des Günter Guillaume. Vier Jahre war er der unauffällige, diensteifrige Referent im Bundeskanzleramt und gleichzeitig «Kundschafter» der Hauptverwaltung Aufklärung des DDR-Geheimdienstes. Die Affäre «G.» löste eine mittlere Staatskrise aus und war der Anlass zum Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt
Mit der Verhaftung am 24. April 1974 endete das Doppelleben des Günter Guillaume. Vier Jahre war er der unauffällige, diensteifrige Referent im Bundeskanzleramt und gleichzeitig "Kundschafter" der Hauptverwaltung Aufklärung des DDR Geheimdienstes. Die Affäre "G." löste eine mittlere Staatskrise aus und war der Anlass zum Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt. Wer aber war der Mann, dem es gelang bis ins Zentrum der Macht vorzudringen? Was qualifizierte ihn als Agent in den Westen geschickt zu werden? Wie veränderte er sich dort, wurde zum Spion mit zwei Loyalitäten, Kanzler Willy Brandt gegenüber und seinem Arbeitgeber der HVA? Das Porträt erzählt ein spannendes Stück deutsch-deutscher Geschichte aus der Zeit des Kalten Krieges. Es ist das Psychogramm eines Mannes, der als Agent aus dem Ruder läuft und sich als selbsternannten "Friedensvermittler" zwischen West und Ost sieht. Der größte Coup des Ministeriums für Staatssicherheit ist zugleich seine größte Niederlage. Ausgerechnet der Kanzler, der für eine neue Ostpolitik steht, stürzt über einen Ost-Spion
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